SÜNDENFALL - DIE ANGSTWUNDE



Vielen Dank für den

PUBLIKUMSPREIS

des HAU beim 100grad Festival 2007

Intellektueller Trash mit Happy End im Anfang 
Installations-Performance

Cal: Sinan Al Kurikchi
Cals Freundin:
Julia Zimth
Moral:
Thomas B. Müller
Bruder: Damian Garcia Correa 

Regie, Konzept und Idee: Malte Schlösser 
Künstlerische Mitarbeit: Kai Schupke
Regieassistenz: Dania Uwa

Video Design: Malte Schmidt
Video Design, Kamera/Schnitt: Yvonne Mohr
Musik:
Samuel Halscheidt
Bühne: Annette Fricker
Kostüm: Susanne Asheuer
Produktion: Maria Kusche


Konzept, Idee und Regie: Malte Schlösser

Konzept, Idee und Regie: Malte Schlösser

Teil-Dialoge eigens verfasst von Julia Franck 
(Gewinnerin des Deutschen Buchpreis 2007 - HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH)

Wir waren voll Liebe und knallten gegen die Endlichkeit; 20 Tage probten wir den Ernstfall und knallten gegen das Leben, es ist oft Inszenierung:

Samstag, 03.02.2007, 19 Uhr im HAU 2:

„Also sprach die Moral,
die Mitte: ein unendlich kleiner Punkt, um den sich alles dreht,
nicht nichts, weil man sich sonst darin verlieren würde
und unendlich klein, weil man sich sonst daran festhalten würde...“

Filmdarsteller: Sinan Al Kurikchi, Katharina Titze, Benjamin Lemme, Damian Garcia Correa, Edem Gakpo, Desiree Angersbach, Martin Atzler, Dania Uwa und Malte Schlösser.

 Fotos: Milena Schlösser        

Grafikdesign: Ana Brosin

Julia Franck verfasste eigens für dieses Stück den Dialog, 1. Szene, 3. Kapitel, Kai Schupke den Monolog, 3. Szene, 3. Kapitel.

Mit Dank an die Räume der LaFabrik

Die „Sündenfallgeschichte“ ist ein Mythos, der mit einem wesentlichen Glück beginnt und von hier aus die Fluchtwege ins Böse beschreibt, die ein Mensch antritt, wenn er den hypnotischen Worten der Schlange übers Nichts verfällt. Die innere Dynamik dieses Abfallens von Vertrauen in Angst vor dem Tod ist aber dialektisch, denn „Verzweiflung ist nämlich, gerade weil sie ganz dialektisch ist, die Krankheit, von der es gilt, dass es das größte Unglück ist, sie niemals gehabt zu haben...“ (Kierkegaard) 

Unsere Installations-Performance wird anhand eines Protagonisten das Aufreißen der Angstwunde erzählen in Richtung: Verlust des Selbst, aus Angst ein Einzelner zu sein. Wir wollen den Menschheitsmythos in aktuelle Bilder und Bezüge übersetzen, jenseits von Privatmythologie oder Kirchenideologie. Wir suchen das Neue im Alten; wir sammeln.
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